Über Hermes

Willkommen im Hermes Umweltbereich

Willkommen im Hermes Umweltbereich

Umweltschutz ist für Hermes kein Lippenbekenntnis. Der Hamburger Logistiker zählt zu den wenigen KEP-Unternehmen, die über ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem mit klaren Vorgaben und Verantwortlichkeiten verfügen – und das bereits seit zehn Jahren. Mit seinem Engagement unterstützt Hermes die umfangreiche Nachhaltigkeitsstrategie der Otto Group. Bis 2020 will das Unternehmen seine CO2-Emissionen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2006 um 50 Prozent senken. Diesem Ziel entsprechend plant Hermes, den Energieverbrauch jährlich an allen Standorten um drei Prozent, im Bereich Transport um zwei Prozent zu senken. Ausserdem soll die eigene über 2.000 Fahrzeuge zählende Flotte, die zu 90 Prozent aus Transportern und Lieferwagen der Euro-Schadstoff-Norm 4 oder besser besteht, konstant modernisiert werden und im Durchschnitt nicht älter als 18 Monate sein.

Effizienz durch Tourenoptimierung auf der langen Strecke

Die Erweiterung des Leistungsangebots um weltweite Transport-Services führt bei Hermes auch zu einer noch besseren Auslastung der in Deutschland für den Warentransport eingesetzten und mit dem Globalen Positions-Bestimmungssystem (GPS) ausgestatteten Wechselbrücken (WAB). Jede der über 6.000 WAB und Trailer sendet täglich rund 720 Meldungen über Position, Geschwindigkeit, Status oder Störung in Echtzeit an die Hermes IT. Von dieser vollständig transparenten Dokumentation samt Abrechnung sowie entsprechenden Vorteilen bei Beladung und Disposition profitieren insbesondere die Auftraggeber. Die komplette Abwicklung kann lückenlos nachvollzogen werden und erlaubt eine optimale Verknüpfung der Aufträge. Es bedarf weniger Fahrzeuge beziehungsweise transportieren die WAB mehr Menge. Darüber hinaus kann die Repositionierung der Ladekapazitäten besser organisiert und Umwelt belastende Leerfahrten können vermieden werden. Die GPS-Technik erhält ihre Energiezufuhr über raumfahrterprobte, klimafreundliche Solarakkus. Hermes will allein durch die moderne Ortungstechnik in den kommenden zehn Jahren die CO2-Emissionen um fünf bis zehn Prozent reduzieren, da die Verkehre dank GPS besser steuerbar werden.

Moderner Fuhrpark und alternative Antriebe

Auch im Bereich Fuhrpark verbessert Hermes kontinuierlich seine CO2-Bilanz: Beispielsweise bietet der Logistiker seinen Vertragspartnern, die für die Zustellung der Sendungen an die privaten Endkunden verantwortlich sind, ein Leasingmodell an. Die dem Unternehmen von der Fahrzeugindustrie gewährten Einkaufskonditionen reicht Hermes vollständig weiter, so dass die Partner dank günstiger Konditionen auf moderne Autos zugreifen können. Damit wird auch sichergestellt, dass jederzeit die neuesten, technologisch wie ökologisch fortschrittlichsten Fahrzeugtypen in großer Stückzahl eingesetzt werden. Zusätzlich setzt Hermes auf Kraftstoff sparende Effizienzmaßnahmen: Viele Transporter sind beispielsweise mit einer Start-Stopp-Automatik ausgestattet. Beim Halt an der roten Ampel wird automatisch der Motor abgestellt. Soll die Fahrt weiter gehen, genügt die Betätigung des Kupplungs- oder Gaspedals, um die Maschine wieder zu starten. So lassen sich zwischen fünf bis acht Prozent Kraftstoff sparen. Außerdem ist Hermes mit einer großen Zahl an Ergassprintern im Bundesgebiet unterwegs. Diese Transporter stoßen signifikant weniger Schadstoffe aus – beispielsweise werden Rußpartikelemissionen um mehr als 90 Prozent reduziert.

Intelligenter Klimaschutz an den Hermes Standorten

Die Vereinbarkeit von Logistik und Klimaschutz zeigt sich auch in der präzise aufeinander abgestimmten Zusammenarbeit des führenden Teleshoppinganbieters QVC und Hermes am Standort Hückelhoven. QVC hat hier im Jahr 2007 sein Warenlager erweitert. Dazu hat Hermes in direkter Nachbarschaft eine Hauptumschlagbasis (HUB), errichtet. Im Ergebnis ist ein hochmoderner, integrierter Logistikstandort mit kurzen Wegen entstanden. Seit der Inbetriebnahme des HUB sind die CO2-Emissionen für die von Hermes bewegten QVC-Sendungen um 30 Prozent zurückgegangen. Das entspricht fast 700 Tonnen eingespartem Kohlendioxid oder übersetzt der CO2-Menge, die mit dem jährlichen Stromverbrauch von 300 Dreipersonenhaushalten einhergeht.

Einen weiteren Fortschritt in Sachen Klimaschutz erzielt Hermes bei der Wärmeerzeugung an seinen Standorten. Diese ist gerade in den Depots und HUBs ein wichtiges Thema, da dort den ganzen Tag beim Verladen die Tore offen stehen und entsprechend viel geheizt wird. Aber das geht auch alternativ – beispielsweise im neuen nordhessischen HUB Friedewald in Hessen mit einer Holzhackschnitzelanlage, in der Industrieholz verfeuert wird. Im Ergebnis führt diese Form der Wärmeerzeugung zu einer enormen Einsparung von 83 Prozent Kohlendioxid-Emissionen gegenüber einer konventionellen Heizanlage.

PaketShop Netz: Immer kürzere Wege reduzieren Emissionen

Das Hermes PaketShop Netz ist ein besonders gutes Beispiel, wie kurze Wege zum Umweltschutz beitragen. Je mehr Hermes PaketShops sich in fußläufiger Entfernung finden, desto besser können die Kunden Hermes erreichen und lassen das Auto in der Garage. Mit mittlerweile über 14.000bundesweiten Hermes Annahmestellen garantiert das Unternehmen eine flächendeckende und bequeme Paketabgabe oder –annahme. In vielen Großstädten ist der nächste Hermes PaketShop nur noch wenige Meter entfernt. In Berlin läuft man beispielsweise durchschnittlich 460 Meter, in Hamburg und München unter 600 Meter, um sein Paket bei einem Hermes PaketShop abzugeben. Das macht in der Umweltbilanz weitere tausende von Tonnen eingesparten Kohlendioxids aus.