Über Hermes

International wachsender eCommerce erfordert passende Logistiklösungen

Mit dem weltweiten Anstieg der Internet-Nutzung geht der Aufwärtstrend des eCommerce einher. Stetig wächst die Zahl potenzieller Kunden für Online-Händler: Allein in Europa erreichen die Händler derzeit 250 Millionen regelmäßige Internet-Nutzer als mögliche Kunden, deren Anzahl bis zum Jahr 2010 auf 383 Millionen steigen soll. Damit stehen viele deutsche Online-Verkäufer auch vor der Herausforderung von internationalen Cross-Border-Geschäften und der damit verbundenen logistischen Abwicklung.

Schon jetzt erzielen 80 Prozent der deutschen Online-Händler ihre Umsätze anteilig auch im Ausland. Wie die Studie "E-Commerce in Deutschland" zeigt, erwarten die Händler, dass das Auslandsgeschäft für sie immer wichtiger, aber vor allem auch einfacher wird. Die deutschsprachigen Länder Österreich und Schweiz stellen dabei die wichtigsten ausländischen Zielmärkte dar, gefolgt von weiteren europäischen Ländern wie Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien.

Für die Internet-Händler ist neben rechtlichen Unsicherheiten vor allem die Versandabwicklung eine der größten Herausforderungen bei der Expansion ins Ausland. Frank Iden, Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing bei der Hermes Logistik Gruppe, kommentiert: "Gerade beim Versand ins Ausland ist die Wahl eines verlässlichen Logistikdienstleisters ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Entscheidend ist, dass ein Händler die Anforderungen an seinen Logistiker auf Basis seiner eigenen Bedürfnisse und Ziele definiert. Dabei ist ein ganz wichtiger Aspekt, dass der Dienstleister den direkten Kundenkontakt herstellt. Zuverlässigkeit, Freundlichkeit, Erreichbarkeit und hohe Qualitäts- und Service-Level sind deshalb unerlässlich, denn negative Erfahrungen des Kunden in diesen Bereichen werden eins zu eins dem Händler angerechnet. Trotzdem erleben wir immer wieder, dass der Versand als bedeutender Bestandteil des Kauf- und Auslieferungsprozesses unterschätzt wird."

Von Seite des Händlers ist vor allem darauf zu achten, dass die Waren ausreichend vor Beschädigungen beim Transport geschützt sind und dass die Sendung richtig adressiert ist. So ist beispielsweise bei einer Lieferung nach Russland oder in asiatische Staaten zu berücksichtigen, dass der Fahrer des Paketdienstes vor Ort in der Regel nicht mit den in Deutschland gebräuchlichen lateinischen Schriftzeichen vertraut ist. Für Händler ist es daher unerlässlich, sich beim Transport ihrer Waren auf international erfahrene und gut aufgestellte Logistikdienstleister zu stützen. So sind in Deutschland bekannte Kundenservices der Logistikdienstleister mittlerweile auch international etabliert. Hermes zum Beispiel bietet seine Services national, zunehmend auch international über eine immer stärker frequentierte Infrastruktur, nämlich das Hermes PaketShop-System, an. Diese Kombination hat sich in Deutschland überaus erfolgreich etabliert und könnte sich auch auf vielen weiteren Märkten durchsetzen. Bereits heute können Kunden von Hermes bzw. den europäischen Schwestergesellschaften europaweit auf über 20.000 PaketShops zugreifen. In fünf Jahren sollen es rund 30.000 sein.